FDP Frankfurt zur Entscheidung von Volt, die Verhandlungen über eine Koalition “Deutschland+Volt” abzubrechen

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In den vergangenen Sondierungen zwischen CDU, SPD, Volt und FDP haben wir eine sachliche, konstruktive und lösungsorientierte Arbeitsatmosphäre erlebt. Auf dieser Grundlage wurde ein weiterer gemeinsamer Termin vereinbart, um zentrale inhaltliche Fragen strukturiert festzuhalten und in ein Rahmenpapier für Koalitionsverhandlungen zu überführen.

Vor diesem Hintergrund nehmen wir die heutige Entscheidung von Volt, die Gespräche in dieser Konstellation nicht fortzuführen, mit Bedauern zur Kenntnis. Aus unserer Sicht bestand eine tragfähige Grundlage, um die anstehenden Herausforderungen für Frankfurt gemeinsam und verantwortungsbewusst anzugehen. Ausweichlich ihrer Pressemitteilung scheinen für Volt nur Konstellationen denkbar, innerhalb derer es linke Mehrheiten gibt.

Frankfurt steht vor wichtigen Aufgaben, die eine verlässliche Zusammenarbeit und klare, umsetzbare Lösungen erfordern. Gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung kommt es darauf an, dass die politische Mitte zusammenarbeitet, unterschiedliche Perspektiven zusammenführt und im Sinne der Stadt pragmatische Entscheidungen ermöglicht. Wenn das nicht mehr gegeben ist, leidet das Vertrauen in unsere demokratischen Strukturen.

Wir bringen uns weiterhin konstruktiv ein, arbeiten lösungsorientiert an zentralen Zukunftsfragen und stehen für Gespräche zur Verfügung, die auf eine stabile und tragfähige Perspektive für unsere Stadt ausgerichtet sind. In einer so sensiblen und für Frankfurt wichtigen Phase werden wir uns keine Denkverbote auferlegen und Lösungsansätzen verweigern.