Alternative Park- und Halteplätze für Touristenbusse finden

FDP-Fraktion im Römer29. Mai 2018

Die FDP Römerfraktion hat den Magistrat aufgefordert, die derzeitigen Park- und Halteplätze für Touristenbusse in der Berliner Straße und am Sachsenhäuser Ufer aufzugeben und alternative Lösungen zu finden. Vor dem Hintergrund der  geplanten Sperrung der nördlichen Mainuferstraße zwischen Untermainbrücke und Alter Brücke seien die aktuellen Busstandorte nicht mehr sinnvoll, denn sowohl die Berliner Straße als auch das Sachsenhäuser Ufer müssten künftig deutlich mehr Durchgangsverkehr verkraften als bisher und die große Anzahl an Bussen könnten sich stärker als bisher als Behinderung für den fließenden Verkehr erweisen. Zu dem verstellten die Busse den Blick auf die Paulskirche sowie am Sachsenhäuser Ufer auf die Silhouette der Stadt bzw. die Museumslandschaft.

Elke Tafel-Stein, planungspolitische Sprecherin: „Der Magistrat soll einerseits  prüfen, ob für eine mehrstündige Verweildauer der Busse Parkplätze zum Beispiel an der Commerzbank Arena bzw. der Isenburger Schneise oder auch anderswo in Frage kommen. Die Leistungsfähigkeit der südlichen Mainuferstraße im Bereich Sachsenhäuser Ufer / Schaumainkai muss in jedem Fall gestärkt werden. Da bietet es sich an, die Busparkplätze aufzugeben, denn sie blockieren eine volle Fahrspur. Haltende Busse sind auch auf der südlichen Seite der Berliner Straße wiederholt Ursache für Verkehrsprobleme. Zwar sollen die Busse hier nur kurzzeitig zum Ein- oder Aussteigen halten, jedoch berücksichtigen nicht alle Busfahrer dieses Gebot. Immer wieder wird auch in zweiter Reihe oder gar auf dem Mittelstreifen in der Nähe der Ausfahrt des Theater Tunnels gehalten, was zu erheblichen Behinderungen führt. Bei Sperrung der nördlichen Mainuferstraße ist eine weitere Verschärfung der Situation absehbar. Zudem ist das Halten der Busse direkt vor der Paulskirche auch ein ästhetisches Problem. Der Blick auf das historische Gebäude wird permanent verstellt. Wenn am nördlichen Mainufer eine Aus- und Einstiegsmöglichkeit geschaffen würde, wäre dies aus touristischer Sicht wegen der Nähe zum Dom-Römer Areal, zum Goethehaus oder auch der Paulskirche von Vorteil und würde die Stadtansicht erheblich verbessern“.