Zukunft Frankfurts in der EU – die Europäische Schule im Fokus mit Svenja Hahn, Isabel Schnitzler und Dr. Peter Rennpferdt
Die Europaabgeordnete Svenja Hahn, die Stadtverordnete Isabel Schnitzler und Dr. Peter Rennpferdt, ehemaliger Projektleiter bei der EZB, besprechen am 19. Februar 2026 um 19:00 Uhr im Dr. Hoch’s Konservatorium den aktuellen Stand, die Herausforderungen, mögliche Optionen und beantworten die Fragen der betroffenen Eltern zur Zukunft der Europäischen Schule Frankfurt (ESF).
„Als FDP haben wir auf allen Ebenen dafür gekämpft, dass die Europäische Anti-Geldwäschebehörde (AMLA) nach Frankfurt kommt – ein großartiger Erfolg für die Stadt“, erklärt Hahn, Vorsitzende der europäischen Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE). Und weiter: „Ich weiß, die Bewerbung wurde ganz wesentlich im Wirtschaftsdezernat unter der Leitung der Dezernentin und Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl, Stephanie Wüst, vorbereitet. Dass Frankfurt mit OB Josef, die hessische Landesregierung und der damalige Finanzminister Lindner alle an einem Strang gezogen haben, war der Schlüssel zum Erfolg gegen starke europäische Konkurrenten. Und es zeigt, wie liberale Politik Frankfurt aktiv als europäischen Standort stärkt.“
Bestandteil der Bewerbung war allerdings die Zusage für einen Neubau der Europäischen Schule. Dass Kommunalpolitik ihre Versprechen bricht, nannte die EZB-Präsidentin Christine Lagarde im vergangenen Jahr „beschämend“. „Bereits in der letzten Wahlperiode hätte eine Entscheidung für den Standort getroffen werden müssen“, sagt Isabel Schnitzler, schulpolitische Sprecherin der FDP im Römer.
Für die FDP gibt es nur ein Kriterium: die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern. „Wenn dafür Kleingärten weichen, Bahnen ausgebaut oder Grünflächen bebaut werden müssen, dann ist das in Kauf zu nehmen“, so Schnitzler. „Auch Alternativen müssen wieder in den Blick genommen werden. Wichtig sei aber vor allem, dass bis Ende 2026 endlich eine Entscheidung für den neuen ESF-Standort fällt.“
Alle interessierten Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.
