Ingrid Häußler

Platz 1

Ich bin ein typischer Frankfurter – nicht hier geboren, aber hier heimisch geworden. Nach vielen Stationen im In- und Ausland lebe ich seit 26 Jahren in Frankfurt, wo ich eine Familie gegründet habe und mittlerweile tief verwurzelt bin. Seit 25 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Eschersheim, weil ich zwar im Grünen mit Garten, aber nah an Kunst und Kultur leben wollte. Denn abends trotz Berufstätigkeit als Anwalt noch die Familie sehen und dann ins Konzert oder in die Oper gehen zu können, war für mich immer der Inbegriff von Lebensqualität.

Meine Leidenschaft für Politik reicht bis in die Jugendzeit zurück. Schon damals lag ein Schwerpunkt auf  Sicherheits- und Außenpolitik. Hinzu kam aufgrund meiner eigenen Biographie – einer klassischen „Aufstieg durch Bildung“-Biographie – die Bildungspolitik, nochmals verstärkt durch das „Wiedererleben“ von Schule mit meinen Kindern. Das Engagement für bessere Bildung führte mich in den Stadtelternbeirat und zwei Mal auch in den Landeselternbeirat. 

Je länger man an einem Ort lebt, desto wichtiger wird aber die kommunalpolitische Ebene, wo alles beginnt und alles hinführt. Deshalb engagiere ich mich seit 10 Jahren für meine Nachbarschaft, meinen Stadtteil und meine Stadt, um das Leben für alle besser zu machen. 

Neben Beruf, Familie und Stadtteilengagement bleibt wenig Zeit. Diese nehme ich mir, um in einem Amateurorchester Geige zu spielen – auch wenn das gelegentlich vermehrt Übeaufwand bedeutet, Konzerte zu besuchen, junge Künstler zu fördern. Alles nur möglich in einer Stadt wie Frankfurt – der Stadt der kurzen Wege …

Wofür kandidierst du?

Ich kandidiere für den Ortsbeirat 9 (Eschersheim, Dornbusch, Ginnheim), in dem ich mich seit zwei Wahlperioden für eine vernunftorientierte, freiheitliche Kommunalpolitik einsetze. Das möchte ich weiterhin tun, denn nur starke Stadtteile sind lebens- und liebenswerte Stadtteile. 

In der Zeit im Ortsbeirat habe ich sehr viel über die Stadt gelernt und viel Erfahrung gesammelt. Wissen und Erfahrung möchte ich in der nächsten Wahlperiode auch in die Stadtverordnetenversammlung einbringen und kandidiere deshalb für diese auf Listenplatz 4 der FDP.

Was sind deine politischen Hauptthemen?

In der Kommunalpolitik wird die Basis für ein gelingendes Zusammenleben aller Bürger gelegt. Es beginnt ganz fundamental mit einer funktionierenden Infrastruktur im Bereich Verkehr, Daseinsvorsorge, Schule, Verwaltung, Sicherheit, Sauberkeit und setzt sich fort mit Kunst, Kultur und Sport. Das alles finanzieren wir als Einzelpersonen oder als Unternehmen mit unseren Steuergeldern. Deshalb muss immer darauf geachtet werden, dass die Mittel, die wir bereit sind, zur Verfügung zu stellen, verantwortungsbewusst und effizient eingesetzt werden. Die Beachtung dieses Grundsatzes zum Wohl aller durchzusetzen, halte ich für eine der wichtigsten Aufgaben.

Was würdest Du ändern, wenn Du könntest?

Den Wohnungsbau von den Fesseln aus überbordender Regulierung des Baus, durch Milieuschutzsatzungen, Freiraumsatzungen etc. befreien! Das Juridicum abreißen!!

Wirtschaft und Gastronomie mehr Freiraum geben! Weniger kleinkarierte Vorschriften! Mehr Eigenverantwortung!

Vernünftige Verkehrspolitik: Vorrang für Autoverkehr auf Hauptverkehrsstraßen, ein eigenes Netz für den Radverkehr auf Nebenstraßen und überall mehr Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer auf den jeweils anderen.

Was würdest Du so lassen?

kurze Wege für alle Verkehrsteilnehmer; kein Zwang zu – letztlich umweltschädlichen – Umwegen aus ideologischen Gründen.

Was denkst Du über Frankfurt insgesamt?

Diese Stadt hat viel Potential, aber sie verschenkt es derzeit durch eine ideologisierte und ineffiziente Politik, in der einzelne Interessengruppen zum Nachteil der gesamten Bevölkerung das Sagen haben.  

Was ist dein Lieblingsort?

Mein Garten.