Antisemitismus in Frankfurt effektiv bekämpfen: wirksame Maßnahmen jetzt ergreifen!

vom

Die Freien Demokraten machen sich für eine effektive Bekämpfung des Antisemitismus in Frankfurt stark. Statt sich allein auf rechtlich schwer durchsetzbare Veranstaltungsverbote zu fokussieren, fordern wir ein entschiedenes Vorgehen der Stadt, um den Hass auf Menschen jüdischen Glaubens endlich wirksam einzudämmen. Dabei ist uns bewusst, dass dem vielschichtigen Erscheinungsbild des Antisemitismus nicht mit einer „one size fits all“-Lösung beizukommen ist.

Ob Antisemitismus aus dem politischen rechts- oder linksextremen Milieu, islamischer Antisemitismus, israelbezogener Antisemitismus, antisemitische Stereotype im Alltag oder Antisemitismus, der in Gewalt gegen Menschen oder ihre Sachen umschlägt: eine in Breite und Tiefe offene und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Antisemitismus ist die Voraussetzung, um angemessene Strategien ableiten und Erfolge in seiner Bekämpfung erzielen zu können. Deshalb fordern wir die Stadt Frankfurt auf, diese Auseinandersetzung in der gebotenen Ernsthaftigkeit zu führen und Konzepte zu entwickeln, um Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen nachhaltig und geeignet begegnen zu können.

Teil einer solchen Auseinandersetzung ist notwendigerweise die Erhebung von Daten, aus denen sich Rückschlüsse auf die reale Verbreitung von Antisemitismus ziehen lassen. Deshalb fordern wir die Stadt Frankfurt auf, mindestens folgende Informationen zu sammeln und öffentlich bereitzustellen:

Bis entsprechende Informationen gesammelt sowie wirksame Konzepte erarbeitet und implementiert werden können, fordern die Freien Demokraten die Stadt Frankfurt auf, ab sofort insbesondere folgende Ansätze zu verfolgen:

Ebenso erwarten die Freien Demokraten eine verstärkte Aufklärungsarbeit zu Antisemitismus und seinen vielfältigen Erscheinungsformen durch die Stadt Frankfurt. Dies betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich:

Für uns Freie Demokraten steht fest: Der Kampf gegen Antisemitismus darf sich nicht mehr länger auf gut gemeinte Appelle vor einem ohnehin überzeugten Publikum beschränken, sondern muss genau dort engagiert geführt werden, wo Antisemitismus entsteht und besonders stark verbreitet ist. Es wird Zeit, dass die Stadt Frankfurt die Grundlagen für diese Auseinandersetzung schafft und die Herausforderung annimmt.