Umweltschutz und Energiewende

BUND-Befragung der Parteien/Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Kommunalwahl 2016:

1.  Verbot von Glyphosat auf kommunalen Flächen

Frage:

Setzen Sie sich dafür ein, dass Glyphosat in Ihrer Stadt/Gemeinde nicht mehr auf  öffentlichen und landwirtschaftlich genutzten kommunalen Flächen eingesetzt wird?

x          JA auf jeden Fall

0          NEIN das finde ich nicht richtig

Begründung:  

Derzeit scheint noch nicht zu 100 Prozent klar zu sein, ob Glyphosat tatsächlich krebserregend ist. Dennoch sollte auf eine Verwendung von Glyphosat verzichtet werden, um ein Gefährdungspotential auf jeden Fall ausschließen zu können.

2. Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung in kommunalen und anderen Gebäuden

Frage:

Setzen Sie sich dafür ein, dass in Ihrer Kommune viele neue KWK-Anlagen in kommunalen und anderen Gebäuden eingebaut werden?

x          JA auf jeden Fall

0          NEIN das finde ich nicht richtig

Begründung:

KWK-Anlagen sind ein wichtiger Beitrag zur Energiewende.

3. Umsetzung der nationalen bzw. hessischen Biodiversitätsstrategie in Frankfurt

Frage:

Setzen Sie sich dafür ein, dass zur Umsetzung des Frankfurter Arten- und Biotopschutzkonzepts Personal insbesondere in der Unteren Naturschutzbehörde aufgestockt wird?

0          JA auf jeden Fall

0          NEIN das finde ich nicht richtig

Begründung:

Diese Frage läßt sich hier nicht so ohne Weiteres pauschal mit „ja“ oder „nein“ beantworten. Die These,  dass die Umsetzung des Frankfurter Arten- und Biotopschutzkonzepts mehr Ressourcen in den betroffenen Ämtern und Behörden erfordere, ist zunächst nicht mit klaren Fakten belegt. Da nicht klar ist, in welchem Umfang Ressourcen benötigt werden, lässt sich auch die Frage der Bereitstellung noch nicht konkret beantworten.

4. Anwendung des „Beschleunigten Verfahren für Bebauungspläne der Innenentwicklung“

Frage:

Setzen sie sich dafür ein, dass bei der Anwendung des Beschleunigten Verfahrens für Bebauungspläne im Bereich der Innenentwicklung wichtige Belange eines natur- und klimagerechten Städtebaus nicht auf der Strecke bleiben dürfen.

x          JA auf jeden Fall

0          NEIN das finde ich nicht richtig

Begründung:

Die innerstädtische Nachverdichtung ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Schaffung von neuem, zusätzlichem Wohnraum. Die Nachverdichtung muss dabei mit Rücksicht auf die Bestandbebauung und die Belange der Anwohner erfolgen, um deren Lebensqualität nicht unnötig zu beeinträchtigen. Dies schließt die Belange des Klima- und Naturschutzes selbstverständlich mit ein. Übermäßige Nachverdichtungen lehnt die FDP ab, denn dies zerstört die Qualität der Quartiere.