Kultur

Kunst und Kultur gehören zu Frankfurt wie Äppler und Grie Soß. Wir Freien Demokraten möchten ihrer freien Entfaltung Raum geben. Die Kreativität jedes einzelnen steht für uns im Vordergrund. Wir begrüßen bürgerschaftliches Engagement in Geschichtsvereinen, Bürgerstiftungen und Fördervereinen sehr.

Die kulturelle Vielfalt auf höchstem Niveau muss erhalten und ausgebaut werden. Dafür müssen zeitnah zahlreiche Entscheidungen getroffen werden. Der Neubau der Städtischen Bühnen, die Sanierung der Paulskirche und des Zoo-Gesellschaftshauses und die Errichtung des Kultur-Campus Bockenheim können nicht mehr lange aufgeschoben werden. Diese Entscheidungen werden unser Frankfurt auf Jahrzehnte prägen. Neben dem Museumsufer, dessen langfristiger Erhalt für uns unabdingbar ist, wird an den Wallanlagen zwischen Jüdischem Museum und der Alten Oper eine Kulturmeile entstehen.

Zum Bewahren des Alten gehört das Entwickeln des Neuen: Die Digitalisierung wird auch im Bereich der Kultur völlig neue Möglichkeiten für die Bürger:innen eröffnen. Der erzwungene weitgehende Verzicht auf Kultur in der Covid-19-Pandemie zeigt, dass ein Leben ohne Kultur ein sinnbefreites Leben ist. Zu Kultur gehören für uns auch Essen, Trinken und Feiern in Frankfurt. Die momentane Krise lässt auch neue Formate entstehen. Ebenso wird die Global Fashion Week unserem Frankfurt auch kulturell neuen Schwung verleihen. Diesen Schwung wollen wir Freien Demokraten nutzen, um die Kultur in Frankfurt zu stärken und voranzubringen.

Frankfurter Theater- und Museenlandschaft

Wir werden:

  • zeitnah den Neubau der Oper auf dem Gelände der Frankfurter Sparkasse beschließen.
  • am Standort des heutigen Schauspiels den Bau eines neuen Theaters und die ansprechende Gestaltung des Platzes forcieren.
  • das Kinder- und Jugendtheater im Schauspiel integrieren und Platz für ein Ballett vorhalten.
  • die freie Theaterszene geeignet unterstützen.
  • inklusive Kultur für Menschen mit Einschränkungen etablieren.

Die Freien Demokraten unterstützen die Pläne, das Gelände der heutigen Frankfurter Sparkasse an der Neuen Mainzer Straße zu teilen. Der Neubau der Oper erhält auf der einen Hälfte somit ein kostengünstiges Gelände, das sich zu den Wallanlagen öffnet. Die Frankfurter Sparkasse kann im Gegenzug auf der anderen Hälfte ein Hochhaus realisieren.

Das Schauspiel und die Kammerspiele ziehen in eine Ausweichspielstätte auf den Kultur-Campus an der Bockenheimer Warte. Diese steht nach der Zwischennutzung für die freie Theaterszene und die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) zur Verfügung. Am Standort des heutigen Schauspielhauses wollen wir in einem größeren Gebäudekomplex ein neues Schauspielhaus errichten. In dieses soll eine Bühne für Kinder- und Jugendtheater integriert werden, damit unsere Kleinen schon früh die Luft der großen Bühne schnuppern können. In den Planungen sollte außerdem die Möglichkeit berücksichtigen, das Ballett dort wieder anzusiedeln.

Das gesamte Gelände um die heutigen Bühnenbauten muss städtebaulich ansprechend und einladend gestaltet werden. Die Freien Demokraten Frankfurt wollen einen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität schaffen. Dafür wollen wir die Hofstraße zurückbauen und den Verkehr direkt ans Mainufer lenken. Die Wallanlangen können so bis ans Mainufer verlängert werden. Unterm Strich gewinnt die Grünanlage an Fläche und wir Frankfurter:innen gewinnen eine verlängerte Grünanlage.

Wir Freien Demokraten wollen die freie Theaterszene noch wirkungsvoller unterstützen. Insbesondere die kleinen Kinder- und Jugendtheater leisten hervorragende kulturelle, soziale und integrative Arbeit in unseren Frankfurter Stadtteilen. Schon mit kleinen Beträgen kann hier groß geholfen werden. Die Stadt sollte Theater bei Problemen, wie z. B. bei der Suche nach einer Spielstätte, beratend unterstützen. Das gilt insbesondere für das aktuell nach einer Lösung suchende English Theater. Für uns Freie Demokraten ist eine abwechslungsreiche, internationale Theaterszene mit Einrichtungen wie dem Internationalen Theater oder dem English Theater sehr wichtig für unsere Metropole. Wir begrüßen es außerdem, wenn sich in Frankfurt endlich ein privates Musical-Haus ansiedelt.

Darüber hinaus wünschen wir uns eine inklusivere Kultur in Frankfurt. Zumindest für ausgewählte Veranstaltungen möchten wir mit einer Gebärdenübersetzung Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen die Teilhabe und den Genuss an Theater- oder Opernaufführungen ermöglichen. Für blinde und sehbeeinträchtigte Mitbürger:innen sollten, wenn möglich und verfügbar, – insbesondere bei Sonderausstellungen in einem städtischen Museum – geeignete Objekte, wie z. B. Tast-Reliefs in Kombination mit Audio-Guides, mitgedacht werden. Dadurch eröffnen sich allen Besucher:innen völlig neue Erfahrungswelten.

Erinnerung und Verantwortung

Wir werden:

  • dafür sorgen, dass die Sanierung und Modernisierung der Paulskirche angegangen wird und sie eine herausragende Erinnerungsstätte für die deutsche Demokratie wird.
  • eine Zusammenarbeit mit dem Künstler der „Stolperstein-Aktion“ forcieren, um den Geschichten hinter den Steinen ein Gesicht zu geben.
  • die Frankfurter Nobelpreisträger sichtbarer werden lassen.
  • Denkmalschutz und modernen Städtebau sinnvoll miteinander verknüpfen.

„Wie kein anderer Ort symbolisiert die Frankfurter Paulskirche bis heute das Streben der deutschen Nation nach nationaler Einheit und demokratischer Freiheit“ – schreibt der Deutsche Bundestag auf seiner Homepage. Diesem Anspruch wollen wir Freien Demokraten in Frankfurt zur Geltung verhelfen. Der Baukörper der Paulskirche muss grundlegend saniert und bautechnisch ertüchtigt werden. Das wollen wir nutzen, um einen maßvollen Umbau auch im Inneren anzugehen. Weiterhin sollte eine zeitgemäße museumspädagogische Ausstellung zur Frankfurter Nationalversammlung eingerichtet werden, die modernsten Ansprüchen genügt und die Paulskirche zu einer attraktiven Sehenswürdigkeit in Frankfurt macht. Hierfür erwägen wir auch, ein Demokratiezentrum zu errichten. Aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung als Nationaldenkmal und Symbol des demokratischen Deutschlands werden auch Bundesmittel bereitstehen.

In der kommenden Legislaturperiode jährt sich zum 25. Mal die „Stolperstein-Aktion“ in Deutschland (2021) sowie zum 20. Mal „Stolpersteine in Frankfurt“ (2023). Die Stolpersteine sind das größte Denkmal zur Erinnerungskultur an die Zeit des Nationalsozialismus in unserem Land. Die Verlegung wird von privaten Spendern und oft auf Anregung ehemaliger Nachbarn, Hauseigentümern oder Freunden initiiert. Wir möchten zum einen, dass in Zusammenarbeit mit dem Künstler ein Konzept für einen digitalen Zugang erarbeitet wird. Damit sollen direkt vor Ort mehr Informationen über das Leben der verzeichneten Personen zugänglich gemacht werden. Zum anderen möchten wir auch den Initiatoren ein Gesicht geben, ihre Motivation und ihre Geschichten erfahren und so insgesamt das Leben der Opfer greifbarer werden lassen.

Ebenfalls sichtbarer werden sollen die zahlreichen Nobelpreisträger, die an der Goethe-Universität studiert, gelehrt und geforscht haben. Sie und Ihre Forschungen möchten wir in der Öffentlichkeit bekannter machen. Das kann z. B. durch Veranstaltungen oder die Zusammenarbeit mit Schulen passieren.

Zur Erinnerungskultur in unserer Stadt gehören für uns Freie Demokraten auch der Denkmalschutz. Bewahrenswertes muss erhalten, aber auch zeitgemäß genutzt werden. Das gilt nicht nur für jahrhundertealte Gebäude, sondern auch für unsere jüngere Geschichte. So setzen wir uns z. B. für die Sanierung der Kleinmarkthalle – mit einer akzeptablen Übergangslösung für die Standbetreiber – und eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Vorplatz ein. Punktuelle Rekonstruktionen, wie die vom Neuen Brückenbauverein angeregte Wiederherstellung der Turmspitze des Rathausturmes „Langer Eugen“, können das Stadtbild im Kontrast zu unserer Skyline bereichern. 

Ehrenamtliches Engagement in Bürger- und Geschichtsvereinen begrüßen wir als Freie Demokraten sehr und dieses soll im Rahmen der Möglichkeiten unterstützt werden. Insbesondere die Ortsbeiräte können bei wissenschaftlichen Arbeiten oder der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten helfen.

Digitale Kultur

Wir werden:

  • Online-Tutorials und Audio Guides städtischer Museen und Theater erweitern.
  • eine zentrale Plattform der Stadt Frankfurt für digitale Vermarktungsangebote inklusive Virtual Reality der Theater und Museen schaffen.
  • Online-Museen einrichten.
  •  eine Frankfurt-App als zentrale Schnittstelle aller kulturellen Angebote anbieten.

Die Digitalisierung in der Kultur wollen wir Freien Demokraten noch stärker vorantreiben und für die Bürger:innen erlebbar machen, z. B. durch mehrsprachige Online-Tutorials und Audio Guides der Museen und Theater zu ausgewählten Themen. Kulturangebote können dadurch dauerhaft aufrechterhalten werden. Darüber hinaus wollen wir, dass die städtischen Theater und Museen ihre digitalen Vermarktungsangebote ausbauen. Insbesondere (kostenpflichtige) Live-Übertragungen von Theater- und Opernaufführungen oder virtuelle Museumsrundgänge gewähren Bürger:innen, die vielleicht noch nie da waren oder aus gesundheitlichen Gründen nicht vor Ort sein können, einen neuen Zugang zu den Einrichtungen. Den Museen und Theatern ein digitales Netzwerk und eine Plattform zur Verfügung gestellt werden, um hierfür z. B. auch Erlebniswelten in Virtual Reality anbieten zu können, ohne dass jedes einzelne Haus eine eigene, unterm Strich teurere Lösung anstreben muss.

Nach Abschluss der Digitalisierung aller städtischer Museumsbestände möchten wir Online-Museen einrichten. Die Vermarktung über digitale Sonderausstellungen, insbesondere von bislang ungezeigten Depotbeständen, ist ein völlig neues und reizvolles Angebot für unsere Museen.

In einer Frankfurt-App als zentrale Schnittstelle sollen alle kulturellen Angebote und der Verkehrsträger für Einheimische und Touristen aufbereitet sein. Sie soll dabei nicht private Initiativen verdrängen, sondern lediglich als Bündelstelle und Linksammlung dienen.

Kultur und Wissenschaft

Wir werden:

  • den Aufbau eines „Frankfurt Conservation Centers“ der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Zoogesellschaftshaus unterstützen.
  • die Verlagerung der HfMDK auf den Kultur-Campus Bockenheim endlich umsetzen.

Wir fordern die Errichtung eines „Frankfurt Conservation Centers“ für unsere einzigartige, weltweit tätige Naturschutzorganisation „Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF)“. Die Räume der Zooverwaltung im Zoogesellschaftshaus wollen wir modernisieren. Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Erhalt der Artenvielfalt sehen die Freien Demokraten als eine zentrale Frage des 21. Jahrhunderts. Das Zoogesellschaftshaus ist ein geeignetes und repräsentatives Gebäude für Tagungen, Präsentationen und Konferenzen. Zahlreiche Partner wie die Universität Frankfurt, die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die Polytechnische Gesellschaft Frankfurt und weitere internationale Institutionen stehen bereit und dürfen nicht länger durch die Stadt Frankfurt ausgebremst werden. Vor allem kann für den Umbau des Hauses auf Finanzierungsquellen weit über die Grenzen von Frankfurt hinaus zurückgegriffen und erhebliche Spendenbeiträge eingeworben werden. Das aktuell geplante Kinder- und Jugendtheater gehört für uns Freie Demokraten in das neue Schauspielhaus am Willy-Brandt-Platz integriert.

Die Verlagerung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) auf den Kultur-Campus Bockenheim muss endlich vorangetrieben werden. Der Umzug ist längst beschlossen und die Gelder seitens des Landes zugesagt. Die Stadt Frankfurt muss die verschleppte Umsetzung endlich angehen. Mit gemeinsam genutzten Probe- und Aufführungsmöglichkeiten und der Weiternutzung der Ausweich-Spielstätte für das Schauspiel können etablierte und neue Künstler/innen in Bockenheim ein neues kulturelles Viertel schaffen.

Essen, Trinken, Feiern — Genuss- und Clubkultur im Alltag erleben

Wir werden:

  • die Einrichtung eines Apfelweinmuseums im Ratskeller abschließen.
  • Nachwuchskünstler/innen punktuell besser unterstützen.
  • die Ansiedlung des Museum of Modern Electronic Music (MOMEM) fördern.
  • zum Erhalt der Club-Kultur in Frankfurt beitragen.
  • die städtebauliche Aufwertung des Kneipen-Viertels Alt-Sachsenhausen voranbringen.

Weltgewandtheit und lokale Traditionen gehören für uns zusammen. Statt „Laptop und Lederhose“ heißt es für uns „Global Fashion Week und Grie Soß“, „Hochhäuser und Handkäs“ sowie Airport und Äppler. Die Apfelwein-Stadt Frankfurt braucht endlich das von einer privaten Initiative geplante Apfelweinmuseum mit Restaurant-Betrieb im historischen Ratskeller.

Um kreative Nachwuchskünstler/innen zu unterstützen, braucht es eine kreative Förderung seitens der Stadt. Ateliers können als Zwischennutzung in städtischen Gebäuden eingerichtet werden. Es fehlen auch dringend geeignete Proberäume für Bands, die u.a. durch die Umnutzung oder den Abriss von Hochbunkern verlorengegangen sind.

Einen Raum gefunden hat das privat betriebene Museum of Modern Electronic Music (MOMEM) am Ausgang der B-Ebene unterhalb der alten Hauptwache schon. Die Einrichtung muss gerade in einer frühen Phase von der Stadt unterstützt werden. Frankfurt darf sich die Chance für die Ansiedlung dieses weltweit einzigartigen Museums nicht entgehen lassen.

In einer wachsenden und dichter werdenden Stadt gilt es, einen sinnvollen Ausgleich zwischen bestehenden Clubs und entstehendem Wohnraum zu schaffen. Neuer Wohnraum kann nicht neben solchen Locations entstehen, sodass die Anwohner dann über Lärm klagen und in der Konsequenz der Club den Standort räumen muss. In solchen Fällen muss bereits im Vorfeld und im beiderseitigen Dialog Schutz vor Lärm und anderen Beeinträchtigungen mitgedacht werden. Zu einem lebenswerten Frankfurt gehört auch die Club-Kultur.

Ebenso dazu gehört für uns Freie Demokraten das „Amüsier-Viertel“ Alt-Sachsenhausen. Wir brauchen endlich ein städtebauliches Gesamtkonzept zur Aufwertung dieses Viertels. Wenn die alte Stadtmauer und die Fachwerkhäuser erhalten und saniert werden, z. B. die European School of Design und andere Einrichtungen sich ansiedeln, kann die „Party-Meile“ ohne Nachbarschaftsklagen weiter betrieben werden. Eine Sperrstunde in einem Vergnügungsviertel, für das in der Großstadt Frankfurt auch Platz sein muss, lehnen wir ab.

Kultur, Covid-19 und Kommerz

Wir werden:

  • kreativen Ansätzen und neuen Formaten aufgeschlossener gegenüberstehen.
  • die Römerfestspiele auf dem Römerberg wieder aufleben lassen.
  • Anreize für Drittmittel-Einwerbung von Kultureinrichtungen verbessern.
  • dem Zoo das Einwerben von Spenden und Drittmitteln erleichtern.

Die Covid-19-Krise hat gezeigt, wie verletzlich – aber noch mehr – wie unersetzlich Kunst und Kultur für uns Bürger:innen sind. Diverse Hilfsmöglichkeiten wurden durch die Politik geschaffen, auch wenn diese nicht alle Probleme lösen können. Für uns Freie Demokraten ist es aber noch wichtiger, konstruktive Lösungen aufzuzeigen. Die Politik muss kreativen Ansätzen und neuen Formaten aufgeschlossener gegenüberstehen. Wir wollen Kultur auf die Straße bringen: Im Freien können Musiker:innen können auftreten und Künstler:innen ausstellen. Die Stadt kann öffentliche Flächen kostenfrei zur Verfügung stellen. Sofern alle Auflagen beachtet werden, muss die Stadt Veranstaltungen wohlwollend begleiten. Wir fordern, die Römerfestspiele auf dem Römerberg wieder aufleben zu lassen. Im Sommer können mehr Open Air-Veranstaltungen auch nach der Covid-19-Pandemie die Kulturlandschaft bereichern. Ebenfalls reizvoll ist die Nutzung von großen Bühnen von kleinen Künstlern. Ein Kultursommer 2021 kann der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Chance zum Überleben bieten.

Zahlreiche kulturelle Einrichtungen machen es vor: mit privater Unterstützung kann viel erreicht werden. Wir wollen die Anreize für Drittmittel-Einwerbung von Kultureinrichtungen verbessern, z. B. in dem die Stadt – nach oben gedeckelt – für eingeworbene Spenden den gleichen Betrag noch einmal drauflegt. Viele Organisationen, die von der Stadt Geld bekommen, sollen dadurch in ihrer Kreativität gefordert und gefördert werden. Das stärkt auch das Engagement vieler Fördervereine. Aus demselben Grund soll der Zoo der Stadt Frankfurt in eine 100-prozentig städtische, aber privatrechtliche Gesellschaft (z. B. eine gemeinnützige Stiftung) umgewandelt werden. Er kann so deutlich besser Spenden und Drittmittel einwerben oder Erbschaften antreten. Dieser Aufgabe kann auch ein Förderverein gerecht werden.