Umwelt

Nachhaltige Umweltpolitik ist die Voraussetzung für gute Lebensbedingungen zukünftiger Generationen – besonders auch im Ballungsraum Rhein-Main. Die FDP setzt sich dafür ein, ökologisch sinnvolles Verhalten oder Verfahren in Haushalten, Unternehmen und Institutionen aller Art zu fördern oder wo nötig zu initiieren.

Fragen des Umweltschutzes kommen gerade in der Großstadt eine besondere Bedeutung zu. Naturbelassene, völlig sich selbst überlassene Flächen sind in Frankfurt kaum zu finden. Mit Ausnahme des Stadtwaldes unterliegen auch die Freiflächen einer mehr oder weniger intensiven Nutzung durch Landwirtschaft oder Gartenbau und dienen als Erholungs- und Sportflächen. Der Grüngürtel rund um die Stadt und die Grünflächen innerhalb der Stadt haben deshalb eine wichtige Bedeutung für Frankfurt; die ökologische Qualität dieser Flächen ist zu erhalten und ggf. zu verbessern. Bei der Gestaltung des öffentlichen Raums ist auf eine angemessene Begrünung zu achten, um eine ansprechende Aufenthaltsqualität zu gewährleisten.

Ausreichende und gepflegte Grünanlagen sind für eine hohe Lebensqualität unverzichtbar und dienen als Naherholungsgebiet. Daher gilt es, die bestehenden innerstädtischen Parks und insbesondere das Mainufer besser zu pflegen. Aber auch die an den Randbezirken Frankfurts gelegenen Grünanlagen sind nicht zu vernachlässigen. Zudem dürfen notwendige Instandsetzungsmaßnahmen in Parkanlagen nicht auf die lange Bank geschoben werden. So bedürfen etwa viele Wege in Parkanlagen einer Ausbesserung. Die städtische  Müllentsorgung in den Grünanlagen gilt es zu verbessern. So muss beispielsweise sichergestellt werden, dass es zu keinen überquellenden Mülleimern und Müllcontainern kommt. Insbesondere nach Sommertagen und der damit verbundenen hohen  Auslastung der Grünanlagen muss eine schnelle Entfernung des liegen gebliebenen Abfalls erfolgen.

Die Stadt Frankfurt soll eine Vorbildfunktion für den Erhalt der Biodiversität einnehmen und gemeinsam mit allen Bürgern und besonders den verschiedenen Naturnutzern mithelfen, die ökologische Qualität der Freiflächen zu erhalten und wo möglich zu verbessern.

Projekte für Produktion ohne Abfälle (cradle to cradle/c2c) sind eine Zukunftschance, die unterstützt werden sollte.

Das wollen wir für Frankfurt erreichen:

Sofortmaßnahmen:

  • Aktionsplan „Sauberes und sicheres Frankfurt“ mit Regelungen für Parks und öffentliche Grünanlagen.
  • Weitere Unterstützung für das Projekt Schulgärten.
  • Einrichtung von ausgewiesenen Grillplätzen in den Stadtparks.
  • Verbesserung der Müllentsorgung in Parks, vor allem in der Grillsaison.
  • Schulgärten und Naturprojekte unterstützen, die den Bürgern und vor allem Kindern Natur näher bringt.
  • Hundebeutel in Parks.

Bis 2020 wollen wir erreichen:

  • Masterplan Energieeinsparung, um bis zum Jahr 2020 der Energieverbrauch der Stadt um 20 Prozent zu reduzieren.
  • Tauben und Nilgänse als Schädlinge einordnen und zur Jagd im Stadtgebiet freigeben.
  • Vollständige Renaturierung der Nidda einschließlich der Altarme.
  • Konzept für den Erhalt der Streuobstwiesen in Frankfurt.
  • Sanierung der Infrastruktur aller Parks und Grünanlagen.
  • Realitätsnahe Überarbeitung der Vorgartensatzung.
  • Stauden statt Wechselbeete.
  • Kräuter- und Blumenwiesen, wo es möglich ist.
  • Schutz wertvoller Ackerböden vor Umwandlung.

Langfristige Forderungen:

  • Erhalt der ökologisch wichtigen Ausgleichsflächen für Frischluftzufuhr und Verbesserung des Stadtklimas.